Der Dienstleistungskatalog des ZIMK

Stand dieses Katalogs:  20.02.2009

            Beteiligte Einrichtungen:


Vorwort
Das Zentrum für Informationsverarbeitung, Multimedia- und Kommunikationsdienste (ZIMK) ist der zentrale IT-Dienstleistungsanbieter der Universität Würzburg. Es stellt seine IT-Dienste den Studierenden und den Angehörigen der Universität Würzburg zur Verfügung. Im ZIMK sind die zentralen IT-Dienstleister der Universität vernetzt - insbesondere das Rechenzentrum (RZ) sowie die IT-Bereiche der Universitätsbibliothek (UB) und der Zentralverwaltung (ZV).

Der vorliegende IT-Dienstleistungskatalog enthält lediglich die IT-Dienste, die der Nutzer direkt in Anspruch nehmen kann. Darüber hinaus erbringt das ZIMK eine ganze Reihe von IT-Diensten, ohne die alle direkt vom Nutzer in Anspruch genommenen Services nicht möglich sind. Als Beispiel seien hier genannt: Aufbau, Betrieb und Weiterentwicklung des Hochschulnetzes, seine Hochverfügbarkeit und die zentralen Maßnahmen zur Erzielung einer erforderlichen IT-Sicherheit sowie die Verwaltung aller Benutzer mit den ihnen zugeordneten Rollen und Rechten. Über ihre aktive Mitarbeit in Gremien, Kommissionen und Arbeitskreisen sowie in hochschulübergreifenden Kooperationen sichern die Angehörigen des ZIMK das breite Angebot an leistungsfähigen IT-Diensten und die rasche Einführung technologischer Neuerungen.

Dieser Katalog ist hier im Web so eingestellt worden, dass Sie zu den jeweils genannten Dienstleistungen einen direkten Link finden können.

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1. Beratung und Schulung

 

Gerade auf dem Gebiet der sich rasant entwickelnden Informationstechnologie und der sich daraus bietenden Einsatzmöglichkeiten spielen Informationsvermittlung, Beratung und Planungsunterstützung eine besonders große Rolle. Das ZIMK unterstützt seine Nutzer auf vielfältige Weise mit Informationen, Beratung und Hilfestellungen wirkungsvoll in Lehre und Forschung.

Das Spektrum der vom ZIMK angebotenen IT-Dienstleistungen ist sehr weit gefächert und permanenten Veränderungen unterworfen. Es kann aber nur dann richtig und sinnvoll genutzt werden, wenn es bei den Nutzern einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt.

Dazu zählen:

Information

Das RZ nutzt viele Plattformen für Zwecke der Informationsverbreitung. Das WWW ist dabei das zentrale Medium.

Wer sich in regelmäßigen Abständen von 4 - 6 Wochen über die wichtigsten Neuigkeiten aus dem RZ informieren will, kann den elektronischen Newsletter „RZ-Info“ abonnieren, den sich derzeit über 7.000 Angehörige der Universität schicken lassen. Darüber hinaus wenden sich themenbezogene Mailinglisten an spezielle Nutzergruppen.

Flyer und Poster informieren über die Öffnungszeiten, das aktuelle Kursprogramm sowie in groben Zügen über das IT-Dienstleistungsspektrum.

Die Homepage der UB ist die zentrale Informationsplattform für ihre IT-Dienste. Sie enthält Einzelheiten über Umfang, Nutzungsbedingungen und Funktionalitäten der einzelnen Ressourcen wie z.B. des Online-Katalogs, der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek oder des Datenbankinformationssystems. Die Homepage funktioniert außerdem als Zugangsportal, das die Links zu den IT-Ressourcen der UB bereitstellt. Zu den wichtigsten Themen rund um die Literatur- und Informationsversorgung der Universität bietet die UB auch gedrucktes Informationsmaterial an. Auf Postern werden u.a. aktuelle Kurse und Einführungsveranstaltungen angekündigt. Deutsche und englischsprachige Info-Blätter führen in verschiedene Aspekte der IT-gestützten Bibliotheksbenutzung (Ausleihe, Verlängerung, Vormerkung, Literatursuche usw.) ein. Aktuelle Nachrichten und Neuigkeiten verbreitet die UB über RSS-Feed.

Beratung und Hotline

Die RZ-Hotline bietet bei allen  IT-Problemen oder Fragen zu speziellen IT-Dienstleistungen telefonisch, per E-Mail oder persönlich fachkundige Hilfe. Die Mitarbeiter des RZs beraten und betreuen die Fakultäten und Einrichtungen bei allen Fragen zum IT-Einsatz. Dies betrifft z. B. Vernetzungsmaßnahmen, den Einsatz von Servern, die IT-Sicherheit, Ausstattung mit Multimedia-Equipment oder Unterstützung bei der Erstellung von HBFG-Anträgen.

Bei Projekte mit spezieller IT-Ausstattung  unterstützt das RZ bei der Planung, der Auswahl der zu verwendenden Technologie sowie der erforderlichen Hard- und Softwareausstattung.

Die UB bietet zu ihren IT-Ressourcen sowohl telefonische als auch persönliche Beratung während der gesamten Öffnungszeit an. Darüber hinaus setzt sie für die Bearbeitung von Fragen, Anregungen und Kritik ihr EDV-gestütztes Auskunftsmanagementsystem („Frag‘ die UB“) ein. Eingehende Fragen werden in der Regel innerhalb eines Arbeitstages per E-Mail beantwortet. Auch Anschaffungsvorschläge für Neuerwerbungen können auf diesem Weg an die UB geschickt werden. Ab 2009 bietet die UB einen Online-Chat als zusätzlichen Auskunftsservice an.

Neben der Beratung in allgemeinen Fragen (z.B. zum Online-Katalog, zu den PC-Arbeitsplätzen) bietet die UB eine fachbezogene an. Für jedes an der Universität vertretene Fach steht in der UB ein Experte (Fachvertreter) zur Beratung von Studierenden und Wissenschaftlern (Recherche in Fachdatenbanken, virtuellen Fachbibliotheken …) zur Verfügung.

Die UB berät gerne bei Planungen zu Digitalisierungsprojekten sowie bei Anträgen zum Förderbereich Wissenschaftliche Literatur- und Informationssysteme.

Ausbildung, Workshops, Veranstaltungen

Auf Grund der hohen Dynamik im gesamten IT-Bereich sind Veranstaltungen zur Aus- und Weiterbildung unerlässlich. Das Kurs- und Schulungsangebot des RZs richtet sich an Mitarbeiter und Studierende und deckt ein weites Themenspektrum ab. Neben den Betriebssystemen von Windows und Linux werden Kurse zu den Office-Produkten, Desktop-Publishing, Software für grafische und statistische Anwendungen, zur Erstellung von Webseiten, zum Einsatz von Multimedia, zur IT-Sicherheit u. a. angeboten.

Als Ergänzung des Aus- und Weiterbildungsangebots ermöglicht das RZ durch die Kooperation mit dem RRZN Hannover die Versorgung der Mitarbeiter und Studierenden mit preiswerter und qualitativ hochwertiger IT-Dokumentation.

Ergänzend dazu werden themenorientierte Veranstaltungen sowie Workshops für spezielle Nutzergruppen durchgeführt.

Die UB bietet ein breites Spektrum an Kursen und Einführungsveranstaltungen zur Literaturrecherche und -verwaltung an, das individuell auf die verschiedenen Benutzergruppen abgestimmt ist. Der Schwerpunkt liegt bei Veranstaltungen zum Erwerb der Schlüsselqualifikation „Informationskompetenz“, auch auf der Basis durch in der UB erstellter E-Learning-Tutorials.

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2. Netzbetrieb und Netzdienste

Der Aufbau und der Betrieb eines leistungsfähigen und hochverfügbaren Hochschulnetzes sind die zentrale Grundlage für alle IT-Aktivitäten in der Universität. Für Planung, Betrieb sowie das gesamte Management sind das RZ, die zuständigen Netzverantwortlichen und die IT-Bereichsmanager von Fakultäten und Einrichtungen der Universität  zuständig.

Das Spektrum der Netzdienste umfasst:

Anschlüsse an das Hochschulnetz
In Absprache mit den Netzverantwortlichen stellt das RZ in nahezu allen Büro-, Labor- und sonstigen Funktional-Räumen breitbandige Anschlüsse zur Verfügung, über die alle im Hochschuldatennetz und im Internet angebotenen IT-Dienstleistungen abgerufen werden können.
Durch redundant ausgelegte Vermittlungstechnik und Glasfaserstrecken zwischen den Standorten der Universität wird dabei eine sehr hohe Verfügbarkeit gewährleistet.
Bei der Erschließung neuer oder Sanierung bestehender Räumlichkeiten stellt das RZ durch die Mitarbeit bei der Planung und die Vorgabe eines immer auf dem aktuellen Stand befindlichen Netzkonzeptes eine hochwertige und performante Netzinfrastruktur sicher.
In großflächigen Bereichen wie z. B. Hörsälen, Lesesälen, Aulen und sonstigen Aufenthaltszonen, die nicht für eine Festvernetzung geeignet sind, bietet das RZ die Möglichkeit des drahtlosen Zugangs per WLAN zum Hochschulnetz und Internet.

Zugänge zum Hochschulnetz
Wer häufig unterwegs ist oder auch zuhause auf Dienste und Informationen im Intranet der Universität zugreifen will, kann sich virtuell per VPN in das Hochschulnetz einwählen und arbeiten.

Im Rahmen ihres Auftrags als Regionalbibliothek für den Regierungsbezirk Unterfranken bietet die UB ihren universitätsexternen Benutzern in Zusammenarbeit mit dem RZ auf Antrag die Möglichkeit, das Internet für Literaturrecherchen zu nutzen.

Zugang zu den nationalen und internationalen Netzen
Zusammen mit dem DFN-Verein, dem Internet-Provider für die Forschungseinrichtungen in Deutschland, ermöglicht das RZ immer einen auch zur Deckung von Spitzenlasten dimensionierten Zugang zu Informationen in den nationalen und internationalen Forschungsnetzen sowie dem weltweiten Internet. Für Spezialaufgaben gibt es darüber hinaus Kommunikationsstrecken zu weiteren Providern oder Kooperationspartnern.

Einrichten virtueller Netze (VLANs)
Wer aufgrund besonderer Sicherheitsanforderungen oder für eine Spezialaufgabe wie z. B. die Gebäudeleittechnik Bedarf für ein logisch abgeschlossenes Netz benötigt, das sich physikalisch aber über mehrere Gebäude oder sogar Campus-Bereiche erstreckt, für den bietet das RZ mit einem so genannten Virtual Local Area Network (VLAN) eine maßgeschneiderte Lösung an.

Maßnahmen im Umfeld der IT-Sicherheit
IT-Sicherheit ist ernst zu nehmen. Am Übergang vom Internet zum Hochschulnetz blockiert das RZ per Firewall alle Zugriffsversuche auf die Endgeräte, welche nicht explizit mit dem jeweiligen IT-Bereichsmanager abgestimmt freigegebenen wurden.
Darüber hinaus koordiniert das RZ die Schutzmaßnahmen an den Übergängen zwischen internen Netzbereichen mit unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen.
Schon bei dem Verdacht von Problemen unterstützt das RZ bei der Systemanalyse und gegebenenfalls bei der Bearbeitung eines Sicherheitsvorfalls.
Eine Reihe von zentralen proaktiven Maßnahmen verhindern Sicherheitsvorfälle bzw. führen zu schnellem Verdacht, so dass der angerichtete Schaden rechtzeitig begrenzt werden kann.
Bei dem Wunsch nach Zertifikaten zur Sicherstellung der Vertrauenswürdigkeit eines Servers oder im eingeschränkten Maß einer Person hilft das RZ als lokale Zertifizierungsstelle im Rahmen der Public-Key-Infrastructure des DFN-Vereins weiter.
Diverse Maßnahmen auf den aktiven Netzwerkkomponenten verhindern den nicht autorisierten Zugang von unbekannten Endgeräten bzw.  Personen zum Hochschulnetz.

Die Nutzung des Software-Update-Service für Windows sowie des Virenscanners helfen die betriebenen Systeme zu schützen und zusätzlich die IT-Sicherheit in der Universität ein erhebliches Stück zu erhöhen.

Mit Transon wird außenstehenden Personen Zugriff zum Intranet der Uni Würzburg oder anderen Verwaltungseinrichtungen des Landes gewährt. Transon schützt den Datentransfer übers Internet mit höchster Sicherheitsstufe. Dem Zugriff auf Daten geht eine eindeutige Identifikation voraus - über eine Chipkarte, einen Fingerabdruckleser oder über Sicherheitszertifikate. Mit diesen Informationen entscheidet Transon über die Zugangsberechtigung und chiffriert den anschließenden Informationsaustausch.

Endgeräte-Adressverwaltung in Form von DNS- und DHCP-Services
Durch den Betrieb einer zentralen Datenbank mit einer WWW-Schnittstelle können die IT-Bereichsmanager in den Einrichtungen der Universität schnell und übersichtlich neue Endgeräte oder geänderte Betriebsparameter melden, so dass die redundant ausgelegten DNS- und DHCP-Server, die für jegliche Kommunikation mit anderen Systemen im Internet benötigt werden, immer auf dem aktuellen Stand sind. So kann jeder seinen Rechner mit minimalem Verwaltungsaufwand ohne Verzögerungen in Betrieb nehmen.

Voice over IP (VoIP) in Verbindung mit Unified Messaging
Neben Ihren Daten überträgt das RZ neuerdings sogar Telefongespräche über das Hochschuldatennetz und vermittelt bei Bedarf über Gateways ins öffentliche Telefonnetz oder zu anderen Teilnehmern im Internet. Diverse Applikationsserver stellen Schnittstellen zur Verwendung von Telefonie-Diensten am Computer bereit, so dass z. B. Anrufbeantworternachrichten und Anruferlisten im WWW abrufbar sind.

Gateways (WWW-Proxy, Docweb(1))
Diverse Schnittstellensysteme schaffen definierte Übergangspunkte z. B. zwischen Netzen mit unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen, an denen der Datenverkehr gebündelt und geregelt werden kann. So wird ein Zugriff auf eigentlich geschützte Daten oder Anwendungen ermöglicht, indem der zunächst anonyme Datenverkehr nach Übermittlung von Zugangsdaten einer autorisierten Person zugeordnet wird.

Netzwerk-Administration
Eine Reihe von Werkzeugen, welche die Verfügbarkeit des Datennetzes überwachen, ermöglichen im Problemfall die Ursachen schnell zu ermitteln und zu beseitigen. Für die Analyse vor Ort stehen den Netzverantwortlichen einige Schnittstellen zu zentralen Management-Daten zur Verfügung.

 

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3. Hardware- und Software-Versorgung

Die Universität schließt Rahmenverträge für die Beschaffung von Hardware sowie Software ab. Das automatische Verteilen der Software in einer möglichst aktuellen Version auf einen großen Kreis von Rechnerarbeitsplätzen im Hochschulnetz ist eine Herausforderung. Eine Reihe weiterer IT-Dienste runden das Angebot ab.

Die wichtigsten Dienste sind:

Softwaredistribution für Windows-Rechner und Software unter Linux/Unix

Eine große Palette an Anwendungssoftware kann über Novell Zenworks (NAL) auf Windows-Rechnern aufgerufen werden, ohne dass sie zuvor auf jedem Arbeitsplatz manuell installiert werden muss. Sie umfasst Office-Produkte, Textpublishing, Grafikbearbeitung, mathematisch-statistische Software, Programmiersprachen usw.

Auf den Compute-Servern unter Linux bzw. Unix werden Ihnen zahlreiche Software-Produkte aus dem technisch-wissenschaftlichen Bereich angeboten.

Kostenfreie und freie Software

Kostenfreie Software (auch für den privaten Gebrauch) können Angehörige der Universität über den Webshop des RZs herunterladen.

Auf dem FTP-Server des RZs finden sich zahlreiche Softwareprodukte aus dem Shareware oder Public Domain Bereich.

Software-Update-Service für Windows und Virenscanner

Leider sind die zum Einsatz kommende Software-Produkte nicht immer fehlerfrei. Um bei Arbeitsplatzrechnern einen möglichst hohen Sicherheitsstandard zu erreichen und zu halten, müssen der Microsoft Software Update Service sowie der automatische Update des Virenscanners genutzt werden. Dadurch wurde die großflächige Verbreitung von Viren und Würmern in der Universität weitgehend verhindert und die Endgeräte auf einem aktuellen Sicherheitsniveau gehalten.

Software-Beschaffung auf der Basis von Campusverträgen

Das RZ ist bestrebt, für die Softwareprodukte verschiedenster Hersteller Campusverträge oder andere Softwareverträge zu attraktiven Konditionen abzuschließen. Derzeit bestehen Verträge mit den Firmen Adobe, AVS, Borland, Corel, Gaussian, Macromedia, Microsoft, NAG, Novell, SAS Institute, Sophos, SPSS, Starnet, StatSoft, SUN, Systat, Thomson ResearchSoft, VMware und Wolfram Research. Die Abwicklung dieser Verträge erfolgt hauptsächlich über Download vom Webshop des RZs durch die hierzu vom jeweiligen Institut berechtigten Personen.

Hardware-Beschaffung auf der Basis von Rahmenverträgen

Für die Beschaffung von PC-Arbeitsplätzen mit Zubehör (Monitore, Drucker, Scanner), Notebooks, Apple-Systemen, Servern und Beamern führt die Zentralverwaltung der Universität in Zusammenarbeit mit anderen Universitäten regelmäßig und nach technischen Vorgaben der Rechenzentren europaweite Ausschreibungen durch und schließt Rahmenvereinbarungen ab. Über den Webshop des RZs können die Beauftragten der einzelnen Bereiche die benötigte Hardware bestellen; die Lieferung erfolgt direkt an den Nutzer. PCs werden mit einem standardisierten Image ausgeliefert, so dass der Nutzer unmittelbar nach Installation einen vollwertigen Arbeitsplatz zur Verfügung hat.

Verkauf von Verkabelungsmaterial und Netzkomponenten

Im Rahmen von regelmäßigen Angebotseinholungen ermittelt das RZ Firmen für die Beschaffung von gängigen Netzwerkkomponenten. Über dieses Verfahren ist es möglich, die Einrichtungen der Universität mit kostengünstigen, aber qualitativ hochwertigen Komponenten zu versorgen, welche zudem die geforderten Spezifikationen zuverlässig erfüllen. Diese Komponenten werden an interessierte Einrichtungen weitergegeben.

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4. IT-Basisdienste

Das ZIMK bietet seinen Nutzern ein breites Spektrum an IT-Basisdiensten an. Dieses Spektrum wird im Rahmen der personellen und finanziellen Möglichkeiten permanent aktualisiert und den jeweiligen Anforderungen angepasst. Die IT-Basisdienste setzen auf dem leistungsfähigen und hochverfügbaren Hochschulnetz und den Netzdiensten auf.

Die wichtigsten IT-Basisdienste sind:

Storage-Dienst

Das RZ speichert Ihre Daten mit einem hohen Anspruch an Verfügbarkeit und Sicherheit und stellt dafür jedem Nutzer bis zu einem Gigabyte Speicherplatz auf den zentralen File-Servern zur Verfügung. Auf diesen Bereich kann von allen Endgeräten der Universität sowie über das Internet zugegriffen werden.

Für Projekte, aber auch für einzelne Lehrstühle oder ganze Institute kann zusätzlich ein eigener Speicherbereich eingerichtet werden, der von einem lokalen Administrator verwaltet wird.

Backup-Dienst

Die Sicherheit der Daten auf den zentralen File-Servern hat einen hohen Stellenwert, darum werden diese Daten regelmäßig automatisch gesichert. Auf Wunsch können aber auch von Instituten betriebene Server (jedoch keine Endgeräte) in den Backup-Dienst des RZs mit aufgenommen werden, so dass auch deren Daten nächtlich gesichert werden. Dabei werden von jeder Datei zwei Kopien angefertigt, die auf Bändern in unterschiedlichen Räumen des RZs lagern.

Archivierungs-Dienst

Für eine benutzergesteuerte, sichere und langfristige Aufbewahrung von Daten  ist der Archivierungsdienst des RZs zu nutzen. Im Gegensatz zum Backup wird die Archivierung nicht automatisch durchgeführt, sondern der Benutzer wählt selbst die zu archivierenden Daten aus und speichert sie auf dem Archivserver ab. Dabei werden zwei Kopien auf Bändern in unterschiedlichen Räumen des RZs erzeugt.

E-Mail-Dienst einschl. Mailinglisten

Als Basis für die Teilnahme am zentralen E-Mail-Dienst erhält jeder Nutzer des RZs standardmäßig eine E-Mail-Adresse der Form vorname.nachname@uni-wuerzburg.de (für Mitarbeiter) bzw. vorname.nachname@stud-mail.uni-wuerzburg.de (für Studierende). Auf Wunsch werden für Einrichtungen auch Adressen der Form vorname.nachname@einrichtung.uni-wuerzburg.de vergeben.

Mit Hilfe des so genannten Greylistings wird bereits ein großer Teil der Spam-Mails und auch der virenverseuchten Mails abgewiesen. Die verbleibenden Mails werden auf Virenbefall überprüft und gegebenenfalls geblockt. Weiterhin wird die Wahrscheinlichkeit ermittelt, ob es sich um Spam-Mail handelt und die entsprechende Bewertung im Header der Mail vermerkt.

Standardmäßig werden die Mails auf dem zentralen IMAP-Server der Universität abgelegt, auf dem jedem Benutzer bis zu 500 Megabyte Speicherplatz zur Verfügung stehen. Auf ihn kann mit beliebigen Clients zugegriffen werden; insbesondere können Sie Ihre E-Mails über ein Webmail-Frontend weltweit abrufen.

Als Groupware-Produkt verwenden wir Novell GroupWise, womit Sie innerhalb von Gruppen zusätzlich zu E-Mails auch Termine und Aufgaben verwalten können. Auch GroupWise bietet einen Webmailer für einen weltweiten Zugang an.

Über einen Listserver können interessierte Einrichtungen Institutsinterne oder -übergreifende Mailverteiler über eine Web-Oberfläche aufbauen und pflegen.

Faxserver-Dienst

Für Fax-Nachrichten an Ihrem Arbeitsplatz steht der Faxserver zur Verfügung, der es ermöglicht, berechtigten Nutzern über eine Kopplung zur Telefonanlage Fax-Nachrichten als E-Mail zu empfangen bzw. mit dem Mailsystem GroupWise zu versenden.

Webserver

Das RZ betreibt ein leistungsfähiges Content-Management-System und kümmert sich um die Einhaltung des Corporate Designs der Universität und gesetzlicher Vorgaben zur Barrierefreiheit von WWW-Seiten. Für statische HTML-Seiten oder eigene Online-Applikationen bietet das RZ die Dienste eines klassischen Webhosting-Providers inklusive Datenbank und Unterstützung von verbreiteten Programmiersprachen an – natürlich mit Backup aller Daten und ohne Begrenzung von Zugriffen oder Transfervolumen.

Datenbanken

Für den Einsatz einer Datenbank betreibt  das RZ Datenbankserver unter Oracle und MySQL. Nach Absprache können hier auch Datenbanken für Projekte eingerichtet werden.

Compute-Leistung

Vor allem für technisch-wissenschaftliche Anwendungen werden zentral Compute-Server unter dem Betriebssystem Linux bzw. Unix betrieben. Sie sind mit einer breiten Palette entsprechender Software-Produkte ausgestattet.

Arbeitsplätze

Das RZ betreibt in seinen Benutzerräumen PC-Arbeitsplätze unter dem Betriebssystem Windows, zum Großteil alternativ auch Linux. Die Rechner sind mit einem CD-Writer bzw. einem DVD-Writer ausgestattet. Für die Druckausgabe stehen Schwarzweiß- und Farblaserdrucker bereit; in einem Raum sind außerdem Farbscanner (DIN A4) installiert. Ein Benutzerraum ist mit Multimedia-PCs  und Zusatzequipment ausgestattet. Auf allen PC-Arbeitsplätzen steht Ihnen eine große Palette unterschiedlicher Softwareprodukte zur Verfügung.

In der Zentralbibliothek und den Teilbibliotheken stellt die UB ihren Benutzern PC-Arbeitsplätze sowie Schwarzweiß- und Farbdruckstation zur Verfügung. In der Zentralbibliothek gibt es Multimedia-PCs mit Flachbett-Scanner sowie Mikrofilm-/Mikrofichescanner zur Digitalisierung und Weiterverarbeitung der auf Mikroformen vorliegenden Literatur. Für Sehbehinderte bietet die UB einen eigenen Arbeitsraum an: Dieser PC-Arbeitsplatz ist u. a. mit Braille-Tastatur, Scanner, Texterkennung- und Vorlesesoftware ausgestattet.

Für die Unterstützung bei der Administration einer größeren Anzahl von gleichartigen Rechnern, kann die Nutzung des vom RZ betriebenen Bootservers eine interessante Alternative darstellen. Hierbei werden nach jedem Neustart die Rechner in einen definierten Ausgangszustand versetzt. Jede durch den Benutzer vorgenommene Änderung wird durch den Abgleich mit einer auf dem Bootserver gespeicherten Referenzinstallation beim Start rückgängig gemacht. Die zur Pflege der Systeme notwendigen Patches, Updates oder neu zu installierende Software müssen nur noch einmal pro Installationsgruppe eingespielt werden und sind nach dem nächsten Booten der übrigen Rechner dort automatisch installiert.

Hardware-Support

Bei Problemen an Arbeitsplätzen, die von den Nutzern nicht mit Hilfe telefonischer Unterstützung durch die Hotline gelöst werden können, besteht die Möglichkeit, dass der Nutzer seinen PC nach einer Terminvereinbarung in das RZ bringt. Hier kann der Rechner zur Anbindung an das Netz konfiguriert bzw. neu installiert werden (keine Reparaturen).

Server-Hosting, Server-Housing

Mit ihrem Server-Housing ermöglicht das RZ die Unterbringung von Servern in ihren Maschinenräumen und übernimmt nach Absprache auch die Administration der Betriebssysteme.

Drucken und Scannen, Digitalisierung
In den allgemein zugänglichen CIP-Pools der Fachbereiche, den Benutzerbereichen der UB und des RZs können Druckvorlagen in schwarz/weiß oder Farbe, auf weißem oder Recyclingpapier bzw. auch Folie in den Größen DIN A3 bzw. A4 ausgegeben werden.
Zur Erstellung von Druckschriften und großformatigen Plakaten (> DIN A0) sind über das Hochschulnetz hochwertige Drucker und Plotter im RZ zu erreichen. Die Poster können auf Standard- oder Hochglanzpapier ausgegeben, beschnitten, laminiert und auf Trägerplatte aufgezogen werden.

Zum Digitalisieren von Vorlagen stehen im RZ und der UB Flachbettscanner einschließlich Texterkennung und auch spezielle Geräte wie Dia-Scanner, Spezialscanner zum Digitalisieren von Mikrofilmen bzw. Mikrofiches, Buchkantenscanner oder Buchwippe bereit.

Darüber hinaus bietet die UB zum Digitalisieren von Buch- und Kartenmaterialien verschiedene Aufsichtscanner-Systeme mit Buchwippen und Aufnahmetischen bis zu einer Vorlagengröße von A1 an sowie eine Scanstation, die zeitsparend Farbscans von Vorlagen bis zu einer Größe von A1 ermöglicht.
Für höherwertige Scans, größere Formate, räumliche Objekte sowie Durchlichtaufnahmen wird im Digitalisierungszentrum der Universität in der UB ein Hochleistungs-Digitalisierungssystem eingesetzt. Zur Nutzung dieser Hochleistungs-Digitalkamera ist eine Projektbesprechung und Einweisung erforderlich.
Das Digitalisierungszentrum unterstützt die universitätsinterne Literatur- und Informationsversorgung (Elektronische Lehrbuchsammlung (eLBS), Repro-Dienste, Dokumentlieferdienst) als auch die externe (Digitalisierungsprojekte zu Fries, Schott u.a.).

Elektronische Semesterapparate (ESA)
Auf Wunsch digitalisiert die UB für Lehrveranstaltungen benötigte Literatur (Aufsätze aus Zeitschriften oder Sammelbänden sowie Teile eines Werkes wie z. B. einzelne Kapitel eines Lehrbuchs). Die Digitalisate werden als elektronische Semesterapparate in die E-Learning-Plattform WueCampus integriert.

E-Publishing

Die UB betreut OPUS, den Online PUblikations-Server der Universität und bietet damit allen Angehörigen der Universität Würzburg (Lehrenden, Studierenden und Forschenden) die Möglichkeit, ihre wissenschaftlichen Publikationen in elektronischer Form zu veröffentlichen. Veröffentlicht werden können neben Dissertationen und Habilitationen auch andere wissenschaftliche Publikationen (Bücher, Aufsätze, Papers, Schriftenreihen, studentische Abschlussarbeiten).

Alumni Portal

Mit ihrem weltweiten Ehemaligennetzwerk schafft die Universität Würzburg die Basis für Kontakte zwischen Ehemaligen, Studierenden unserer Universität. Das Alumni-Netz schafft die Voraussetzungen für den Austausch zwischen internationalen Ehemaligen, Studierenden und Lehrenden, zwischen Wissenschaft und Praxis. Das Ehemaligennetzwerk arbeitet international, fach- und fakultätsübergreifend.

SB-Home

SB-Home bietet Selbstbedienungsfunktionen über das Internet für ein breites Spektrum an Funktionen im Bereich Studierendenverwaltung wie z.B. Bewerbung für zulassungsbeschränkte Studiengänge, Immatrikulation, Rückmeldung, Lastschrifteinzug für Studienbeiträge. SB-Home hilft bei der Auswahl der möglichen Studienfächer-Kombinationen und der Zusammenstellung der individuellen Semester-Veranstaltungen, Vorlesungen, Seminaren, etc. Sie können sich über SB-Home zu Prüfungen anmelden, Prüfungsergebnisse einsehen oder ihre persönlichen Daten ändern und ihre Studienunterlagen ausdrucken. Anmelden können Sie sich von jedem PC mit Internet-Anschluss aus.

Evaluierung von Veranstaltungen (Evasys)

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5. Multimedia-Dienste

Neue Medien und ihr Einsatz in den Bereichen Lehre und Forschung spielen in der Universität von heute eine zunehmend größere Rolle. Damit wird Multimedia mit allen seinen Facetten zu einem besonders wichtigen Faktor. Die Multimedia–Dienstleistungen stützen sich dabei voll und ganz auf vorhandene IT-Strukturen ab.

Derzeit lassen sich folgende Dienste im Multimedia-Umfeld nennen:

eLearning-Plattform
Für die Bereitstellung von vorlesungsbegleitenden Materialien in elektronischer Form oder zur orts- und zeitunabhängiger Nutzung von Modulen, um z.B. Stoff zu wiederholen oder Lücken zu schließen, steht die vom RZ betriebene eLearning-Plattform zur Verfügung. Das Spektrum der eingestellten Materialien reicht dabei von einfachen Vorlesungsfolien bis hin zu Audio- und Videostreaming von Veranstaltungen. Aber auch Animationen, Texte, Bilder und Chatrooms tragen dazu bei, den Lernstoff zu ergänzen und zu verinnerlichen.

Videokonferenzen
Videokonferenzen ermöglichen sich spontan oder aber auch geplant mit Kollegen anderer Universitäten oder Einrichtungen auszutauschen.

Nach dem aktuellen technischen Stand bieten die Systeme im RZ eine gute Bild- und Sprachqualität an. In Abhängigkeit vom ausgewählten System ist auch ein gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten möglich, das sogenannte „Application Sharing“.

Videostreaming-Server
Der Videostreaming-Server ist als Ergänzung des eLearning-Systems zu sehen. Die Qualitätsstufen erstrecken sich hier von unkommentierten Sammlungen der Aufnahmen einzelner Veranstaltungen bis hin zu einer regelrechten Medienproduktion, in der sich neben der Bearbeitung des Materials auch ergänzende Kommentare oder z.B. auch die Powerpoint-Präsentationen aus den Vorlesungen finden.

Multimedia-Ausstattung von Hörsälen und Seminarräumen
Der verstärkte Einsatz neuer Medien ist ein erklärtes Ziel der Universität. Daraus ergibt sich die Forderung, dass die technischen Voraussetzungen für die Erstellung und die Wiedergabe multimedialer Einheiten gegeben sind.

Um dieses Ziel zu erreichen, treibt das RZ einen bedarfsgesteuerten Ausbau der Hörsäle, Seminarräume mit Multimedia-Equipment voran.

Vorlesungsübertragung
Besonders vor dem Hintergrund steigender Studierendenzahlen kommt der Vorlesungsübertragung eine besondere Bedeutung zu. Dabei lässt sich diese Technik sowohl innerhalb der Universität als auch für die Übertragung mit anderen Hochschulen oder Einrichtungen nutzen.

Das RZ kann auf dem Gebiet der Vorlesungsübertragung auf die Erfahrungen aus diversen Projekten innerhalb und außerhalb der Universität zurückgreifen.

Pflege und Wartung des zentral erfassten Multimedia-Equipments
Für die hohe Verfügbarkeit des Multimedia-Equipments ist die regelmäßigen Überwachung und Betreuung des eingesetzten Multimedia-Equipments unverzichtbar. In regelmäßigen Abständen müssen Beamer-Lampen gewechselt, Filter gereinigt oder das Gerät einer Generalüberholung unterzogen werden. Nachlässigkeiten zeigen sich hier oft in einem schlechten Bild oder dem grundsätzlichen Versagen des Geräts.
Das RZ unterstützt hierbei die Einrichtungen durch eine elektronische Überwachung der Geräte (soweit technisch möglich).

Durch die zentrale Erfassung der unterschiedlichen (festmontierten) Geräte-Typen kann bei Standardgeräten in einem gewissen Umfang auch eine Bevorratung an Ersatzlampen und sonstigen Verbrauchsmaterial erfolgen.

Multimedia-Studio
Das RZ betreibt ein Videostudio, das eine komplette Audio- und Video-Ausstattung mit Kameras, Schnittplätzen und zusätzlich einem größeren Videokonferenzsystem besitzt. Mit der eingebauten Beleuchtungsanlage, Bluescreen-Technik und ausgeklügelten Verdunklungsmöglichkeiten können in diesem Studio professionelle Medienproduktionen erstellt werden. Das RZ berät und unterstützt bei der Nutzung des Spezial-Equipments.
In dem Studio steht auch Videokonferenztechnik zur Verfügung, die besonders für Gruppen sowie für längere Konferenzen geeignet ist.

Videoschnitt/-bearbeitung
Bei der Bearbeitung von Videoaufnahmen, deren Digitalisierung bzw. Ausgabe auf unterschiedlichen Medien bietet das RZ Beratung und Unterstützung an. Das Spektrum reicht dabei von analogen Aufnahmen auf VHS oder S-VHS (nach Anfrage auch U-Matic und MII) bis hin zu aktuellem digitalem Material (z.B. auf Mini-DV-Format).
Bei der Bearbeitung des erfassten Materials können Szenen herausgenommen, Übergangseffekte platziert, der Originalton korrigiert und ein zusätzlicher Kommentar oder eine musikalische Untermalung hinzugefügt werden.

Geräteverleih
Alle Mitarbeiter der Universität können für dienstliche Zwecke Geräte aus dem Multimedia-Equipment des RZs ausleihen. Studierende benötigen für den Leihvorgang zu Lehr- und Lernzwecken eine Bestätigung des Lehrstuhls oder Instituts. Die Grundausstattung wird bedarfsgesteuert erweitert.

Ein Online-Buchungssystem ermöglicht die bequeme Reservierung der Geräte vom Arbeitsplatz aus.

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Änderungen zum Katalog vom 20.02.2009

(1) Das Proxy "Docweb" wurde zum  01.06.2011 eingestellt. Funktional wurde es durch das Prozy "EZProxy" der Universitätsbibliothek abgelöst.