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    Videokonferenz

    Was ist Videokonferenz?

    Um Ihnen einen Überblick über das Gebiet Videokonferenz zu geben, haben wir Ihnen die wichtigsten Standards, Gerätetypen, Videokonferenzarten und Zusatzgeräte kurz aufgelistet und vorgestellt.

    Einen genaueren Überblick zu den Grundlagen der Videokonferenz finden Sie im Videokonferenzhandbuch des VCC Dresden.

     

    Standards

    Videokonferenzverbindungen arbeiten heutzutage nach weltweit festgelegten Standards, die von den Geräten der verschiedenen Hersteller unterstützt werden.

    Bei diesen Standards handelt es sich um den Standard H.323 für Videokommunikation über paketbasierende Netzwerke (IP-Netzwerke) ohne QoS (Quality of Service) und den Standard H.320 für Videokommunikation über ISDN-Netzwerke. Für unsere Universität ist vor allem die Videokommunikation über H.323 (IP) wichtig, da hierbei aufgrund der schon vorhandenen Datenleitungen keine zusätzlichen Leitungskosten entstehen.

    Gerätetypen

    Da es für die Videokonferenz unterschiedliche Einsatzgebiete gibt, existieren auch verschiedene Gerätetypen und Geräteklassen, die sich in Preis und Ausstattung unterscheiden.

    Desktopsysteme :

    Für Videokonferenz am Arbeitsplatz existieren meist softwarebasierende Systeme mit externer Hardware, die am PC betrieben wird.

     
    Kompaktsysteme:

    Diese Systeme sind für Besprechungsräume und kleinere Konferenzräume geeignet. Das Videokonferenzsystem bietet hier eine höherwertige Kamera und läßt sich an TV-Geräte oder Beamer anschließen.
    Raumsysteme:

    Hierbei handelt es sich um hochwertige Systeme, die für gehobene Ansprüche genutzt werden. Die integrierten Codecs stellen meist eine höhere Bandbreite, sowie diverse Extras zur Verfügung.

    Die aufgeführten Bildbeispiele stammen von verschiedenen Herstellern und sollen die Unterschiede der Gerätearten verdeutlichen.

    Videokonferenzarten und Zusatzgeräte

    Bei der Kommunikationüber Video gibt es verschiedene Konferenzarten, die zum Teil durch Zusatzgeräte realisiert werden.

    Punkt-Zu-Punkt-Verbindung:

    Zwei Teilnehmer bauen eine Verbindung zueinander auf und konferieren Punkt zu Punkt miteinander.

    Mehrpunktkonferenzen:

    Sollen mehrere Standorte zu einer Konferenz zusammengeschaltet werden,
    benötigt man eine Multipoint Control Unit (MCU). Die einzelnen Teilnehmer wählen sich auf die MCU ein und bekommen einen Konferenzraum zugewiesen. Hierbei gibt es verschiedene Wiedergabemodi. Im Modus "Continuous Presence" werden alle Teilnehmer in einem Splitscreen angezeigt. Im Modus "Voice Activated" ist nur der sprechende Teilnehmer zu sehen.

    Um erweiterte Funktionen bei der Videokonferenz nutzen zu können, sind bestimmte Zusatzgeräte nötig.

    Gatekeeper:

    Der Gatekeeper übernimmt die Verwaltung und das Management von Videokonferenzsystemen. Er weist diesen eine spezielle Rufnummer zu, über die sie in der IP-Welt zu erreichen sind.

    Gateway:

    Zur Verbindung der verschiedenen Protokollwelten ISDN und IP wird ein Gateway verwendet, der die unterschiedlichen Netzarten umwandelt.

    Multipoint Control Unit (MCU)

    Mit einer MCU lassen sich Mehrpunktkonferenzen durchführen, indem sich
    alle Teilnehmer auf die MCU einwählen. Diese bündelt dann Ton und Bild und schickt sie an die einzelnen Systeme zurück.

    Die Nutzung der aufgezählten Videokonferenzarten und Zusatzgeräte wird durch einen Vertrag zwischen dem Rechenzentrum und dem DFN-Videokonfernzdienst ermöglicht. Die Interessenten benötigen nur ein Videokonferenzsystem um am Dienst teilzunehmen.

     

    Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte an Herrn Ludewig 0931 / 31-83020 oder multimedia@uni-wuerzburg.de

    Kontakt

    Rechenzentrum der Universität Würzburg
    Am Hubland
    97074 Würzburg

    Tel. +49 931 31-85050
    Fax: +49 931 31-850500

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