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    Information Technology Centre

    3D-Druckausgabe

    Vom digitalen Modell zum realen Objekt

    Das Rechenzentrum bietet die Möglichkeit dreidimensionale Modelle, die als Datei vorliegen, auszudrucken. Dieser Service steht für Mitarbeiter der Universität zur Verfügung, die für Lehre und Forschung nötige Objekte benötigen.

    Am Rechenzentrum befinden sich hierzu zwei 3D Drucker der Firma Makerbot. Diese bieten eine gute Genauigkeit sowie beachtliche Druckergebnisse.

    Im Folgenden ist das Durckverfahren und das Vorgehen für den 3D Druck erläutert.

    Druck Verfahren

    Der 3D Drucker baut Schicht für Schicht das zu druckende Objekt auf. Dazu wird ein Kunststofffaden erwärmt, der durch eine Düse punktgenau aufgebracht wird. Dafür wird der Druckkopf mit dem Extruder in zwei Achsrichtungen mittels Schrittmotoren bewegt. Nach dem Austritt des zähflüssigen Materials wird dieses gekühlt und erhärtet formstabil. Ein Druck besteht somit aus vielen verschiedenen Schichten, die in diesem Prozess angefertigt werden.

    Je nach Geometrie des Objektes kann es bis zu mehreren Stunden dauern, bis ein Objekt fertig gedruckt ist.

    (Der Kuststoff wird beim 3D Druck in Schichten aufgebracht)

    Voraussetzungen und technische Parameter

    Für den Druck von dreidimensionalen Modellen gibt es einige Voraussetzungen bzw. drucktechnische Voraussetzungen, die beachtet werden müssen.

    • Druckbare Dateiformate (Mesh-Datei): .stl, .obj, .ply
    • Genaugkeit (minimale Schichtdicke): 0,10 mm
    • Sehr kleine Strukturen können evtl. nicht gedruckt werden
    • Die konstruierten Modelle müssen eine geschlossene Form besitzen (watertight)
    • Evtl. Überhänge werden durch reversible Stützstrukturen unterstützt (Wird von der Druckertreibersoftware erstellt)
    • Für großflächige Objekte ist ein evtl. Unterbau nötig (Wird von der Druckertreibersoftware erstellt)
    • Maximal kann ein Objekt mit folgenden Kantenlängen gedruckt werden: 25cm x 16cm x 15cm (LxBxH) 

    Bei Fragen bzw. Unklarheiten sprechen Sie am besten im Vorfeld Ihre Modelle mit den Mitarbeitern der Multimedia-Abteilung ab.

    Druckkosten

    Für den Ausdruck von 3D Modellen werden die anfallenden Materialkosten sowie eine Einrichtungspauschale in Rechnung gestellt. Bei der Auftragserteilung ist anzugeben, welche Benutzerkennung und damit welche Organisationseinheit mit den Druckkosten belastet werden soll.

    Im Einzelnen setzen sich die Druckkosten aus mehreren Parametern zusammen. Die Schichtdicke, sowie der Füllgrad sind bei Auftragserteilung mit anzugeben.

    Je nach gewünschter Ausführung kann man aus vier Varianten wählen: 

    1. Schichtdicke 0,10 mm, Füllgrad 100% oder 60%: 0,40 €/cm³
    2. Schichtdicke 0,10 mm, Füllgrad  30% oder 10%: 0,30 €/cm³
    3. Schichtdicke 0,20 mm, Füllgrad 100% oder 60%: 0,20 €/cm³
    4. Schichtdicke 0,20 mm, Füllgrad  30% oder 10%: 0,10 €/cm³

     zuzüglich einer Einrichtungspauschale von 3 € pro Auftrag.

    Als Kunststoff wird PLA verwendet. Druckbar sind folgende Farben:

    • Weiß
    • Schwarz
    • Blau
    • Grün
    • Rot
    • Gelb

    Druckaufträge erteilen Sie per eMail an multimedia@uni-wuerzburg.de mit den Angaben zur Schichtdicke und des Füllgrads sowie Ihrer 3D Datei. Darüber hinaus wählen Sie die Wunschfarbe. Bei mehreren Kopien eines Objektes wird nur einmal die Einrichtungspauschale abgerechnet.

    Beispiele können Sie sich gerne auf Anfrage im Rechenzentrum ansehen.

    Wir bemühen uns Ihren Auftrag binnen einer Woche zu erledigen. Größere Aufträge können aufgrund der Druckzeit entsprechend länger dauern. Wir schicken eine Antwort, sobald das Modell im Rechenzentrums abgeholt werden kann.

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    Am Hubland
    97074 Würzburg

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