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    Information Technology Centre

    3D-Scannen

    Der 3D-Scanner besteht aus einem handlichen Gerät, dass ein strukturiertes LED-Licht (Gitternetz) auf das zu scannende Objekt wirft. Die beiden eingebauten Kameras erfassen dieses Gitter und erkennen so die Oberflächenstruktur. Aus vielen einzelnen Teilaufnahmen wird das gesamte Objekt erstellt.

    Aktuell stehen im Rechenzentrum zwei verschiedene Scanner zur Verfügung, einer für mittelgroße bis große Objekte (ca. 20 bis 200 cm) und einer für kleinere Gegenstände (< 20 cm).


    Der Scanner wird um das Objekt bewegt (Foto: Fa. Artec)

    Die Hauptarbeit ist dabei nicht unbedingt der Scanvorgang, sondern die Nachbearbeitung der Objektdaten in einer speziellen Software. Hier werden Lückenschließungen im Objekt interpoliert, ungenaue Scanabschnitte bereinigt usw.

    Je nach Komplexität des Objekts dauert ein Scanvorgang mit Nachbearbeitung zwischen wenigen Minuten und einigen Stunden. Am Ende kann der Gegenstand dann gedreht und gewendet und so von allen Seiten betrachtet werden. Durch eine Ausgabe in ein entsprechendes pdf-Form at ist hier sogar die Weitergabe an Studierende möglich, die das für die Vorlesung relevante Objekt dann in Eigenregie studieren können.

    Zusätzlich ist nach entsprechender Vorbereitung auch die stereoskopische Darstellung per Bildschirm bzw. über einen 3D-fähigen Beamer möglich. Siehe dazu den entsprechenden Abschnitt.

    Nachfolgend sehen Sie die verschiedenen Arbeitsschritte, die aus einem vermeintlich fehlgeschlagenen Scan-Vorgang ein Objekt mit hervorragenden Detaileigenschaften generieren.


    Phase 1: Direkt nach dem Scanvorgang. Das Objekt sieht noch recht unbrauchbar aus.


    Phase 2: Während der Grobbearbeitung werden Fehler ausgebessert.


    Phase 3: Die Feinbearbeitung ist abgeschlossen.


    Phase 4: Die Textur wird über das Objekt gelegt. Die Bearbeitung ist zunächst abgeschlossen.

    Die zum Scanner gehörende Bearbeitungs-Software kann das Objekt in verschiedene Formate exportieren, so dass z.B. Studierende in der Lage sind, die Gesamtstruktur des Gegenstands durch Drehen per Maus zu betrachten.

    Auch eine stereoskopische Betrachtung ist nach einem Export in die Software Viewshape möglich (Voraussetzung ist aktuell die Nutzung unserer Räume SE05 - SE08, in denen 3D-fähige Beamer installiert sind. Außerdem werden Shutterbrillen und eine 3D-fähige Grafikkarte von NVidia benötigt).

    Weitere Informationen zum 3D-Scannen erhalten Sie bei den Ansprechpartnern in den Multimedia-Diensten. Hier noch ein Blick in unseren Scannerraum im Rechenzentrum:


    Der Scannerraum im Rechenzentrum (Foto: RZ)

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