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    Zugriff von Linux auf Novellserver-Laufwerke

    Voraussetzungen:

    Falls noch nicht installiert, als erstes das ncpfs-Paket in einer relativ aktuellen Version installieren (je nach System per YaST, rpm-Kommando, oder ggfs. durch gzip/tar/make).

    Bei Firewalling: Port 524 muß freigeschaltet werden.

    Vorgehensweise

    Man legt für jedes Laufwerk einen sogenannten Mountpoint an. Unter diesem Verzeichnisnamen erscheinen später die Daten dieses Laufwerks:

    mkdir $HOME/nwhome

    Jetzt kann man die Laufwerke mounten, z.B. für Benutzer s123456.k7.stud oder abc01xy.ma:

    ncpmount -S stud3-server -U s123456.k7.stud.user.uni-wuerzburg
             -V stud3/users/s123456
             -A stud3-server.rz.uni-wuerzburg.de $HOME/nwhome

    ncpmount -S ma-server -U abc01xy.ma.pers.user.uni-wuerzburg
            -V MA/users/abc01xy
            -A ma-server.rz.uni-wuerzburg.de $HOME/nwhome

    Dabei wird das Novell-Passwort abgefragt.

    Die Syntax sollte soweit klar sein, aber die Unterscheidung zwischen dem "-S" und "-A" Parameter möglicherweise nicht: mit "-S" definiert man den Servernamen,  mit "-A" dagegen definiert man die IP-Adresse (bzw. in diesem Fall den DNS-Namen), durch die der Server tatsächlich erreicht werden kann.

    openSUSE

    mount //inst_w.rz.uni-wuerzburg.de/inst/users $HOME/nwhome  cifs rw,auto,noperm,file_mode=0644,dir_mode=0755,uid=1000,gid=100, iocharset=utf8,nodfs,username=s123456  0 0

    Umgebung

    In die Startup-Datei der Shell (bei bash in .bashrc) kann man den ncpmount-Befehl einfügen. Dann wird bei jeder Anmeldung das Laufwerk eingebunden.

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