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    Wir tauschen mal "eben" einen Beamer - neue Lasertechnologie im Z6

    06.06.2017

    Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass man bei einem Beamer - wie vom Overheadprojektor oder einer gewöhnlichen Deckenlampe gewohnt - in wenigen Sekunden eine neue Lampe oder gleich ein neues Gerät installieren kann.

    Gemeinsam Beamer wuchten - TB und RZ (Foto: RZ)

    Dass es  - leider - in der Realität anders aussieht, konnte ein Team vom Technischen Betrieb und des Rechenzentrums letzte Woche erst wieder erfahren.

    Ziel des Austauschs war die in die Jahre gekommene Dreifachprojektion im großen Hörsaal 4 des zentralen Hörsaal- und Seminargebäudes Z6 am Campus Hubland Süd. Nach sechs Jahren Dauerbetrieb waren die bestehenden Geräte soweit abgenutzt, dass ein wirtschaftlicher Betrieb nicht mehr sinnvoll erschien. Auch ein Lampentausch kam nicht mehr in Frage.

    Erschwerend kam hinzu, dass die Geräte teils an der Decke des Saals angebracht sind, darunter das absteigende Gestühl. Hier war dringend die Unterstützung der Kollegen vom Technischen Betrieb gefragt. Mittels eines speziellen Hubsteigersystems konnten die bis zu 30 kg schweren, neuen Laserbeamer installiert werden.

    Neue Lasertechnik

    Die Geräte zeichnen sich durch eine Laserlichtquelle aus, bei welcher Arrays von blauen Laserdioden durch den Einsatz von Phosphorrädern ein diffuses weißes Licht erzeugen, das durch weitere Farbfilter in die nötigen Grundfarben zerlegt wird. Die Medientechnik der Universität hofft bei dieser noch relativ neuen Technik auf lange Laufzeiten der Beamer von (angepriesenen) 20.000 Betriebsstunden und deutlich weniger Wartungsintervalle.


    Das Ergebnis nach getaner Arbeit: Eine helle und scharfe Projektion trotz starkem Tageslichteinfall im Hörsaal 4, Z6 (Foto: RZ)

    Die neue Installation wird nun in den nächsten Monaten genau beobachtet und aus den Erfahrungen im Alltagsbetrieb wird auf das weitere Vorgehen geschlossen. Schließlich gibt es eine Deadline innerhalb der EU: Ab 2020 ist der Verkauf von aktuell noch handelsüblichen Quecksilberdampf-Projektoren verboten. Bis dahin muss eine in der Praxis funktionierende Alternative für die über 400 Hörsäle und Seminarräume der Universität gefunden werden.

    Übrigens: Der komplette Austausch aller drei Projektoren im Hörsaal 4 hat fast einen Tag gedauert...

    Von multimedia@uni-wuerzburg.de

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